Keinen Platz für die Modellbahn? Vielleicht doch, denn zur großflächigen stationären Anlage gibt es eine Alternative: trennbare Segmente und mobile Module. Aus Elementen zusammengesetzte Modellbahnen können zum Betrieb aufgebaut, danach aber wieder platzsparend gelagert werden. Sie passen in verschiedene Raumgrößen und begleiten den Erbauer auch bei einem Wohnungswechsel.
Kombinations- und Austauschmöglichkeiten ermöglichen unterschiedliche Betriebskonzepte und abwechslungsreiche Landschaftsgestaltung. Szenenwechsel ist ein wesentliches Merkmal des Modulbaues: Statt eine komplette Anlage nach Fertigstellung umzubauen oder sogar abzureißen, werden einzelne Module einfach gegen neue ausgetauscht. So wächst und verändert sich die Modellbahn mit den eigenen Ansprüchen, handwerklichen Fähigkeiten und dem benötigten Modellzubehör- und Fahrzeugangebot.
Im Vereinsleben spielen Module inzwischen eine nicht mehr wegzudenkene Rolle: zu Hause bauen und im Verein auf saalfüllenden Modularrangements fahren. Module fördern den Kontakt unter Modellbahnern und regeln die Eigentumsverhältnisse an gemeinsamen Anlagen kollisiionsfrei.
Nach einer Einführung in die Eigenarten von Dioramen, Segmenten und Modulen gibt der Autor viele Tipps aus seiner dreißigjährigen Praxis im Bau von Schaustücken und zerlegbaren Anlagen. Themen der ausführlichen Kapitel sind Modulrasterplanung, Modullandschaftsentwürfe, der konstruktive Aufbau von Modulkästen, Passgenauigkeit, Ausgestaltung der mechanischen und elektrischen Verbindungen sowie die analoge und digitale Modulelektrik.
Auch werden unterschiedliche Betriebskonzepte und Modellbahnvereine vorgestellt. Eine Übersicht gibt außerdem Auskunft über die derzeit verbreiteten Modulnormen und Lieferanten für Modulkästen und spezielles Zubehör.
Neben aller Theorie wird praktischer Modellbau anhand zahlreicher Dioramen und Module vorgestellt, die viele Motivanregungen geben.
1. Auflage, Paperback,
Format 17,5 x 21 cm, 144 Seiten,
289 Abbildungen, zum Teil in Farbe